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Baurecht


Genehmigungsplanung


Genehmigungsplanung Die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von baulichen Anlagen ist umfassend geregelt. Neben dem Baugesetzbuch welches Länderübergreifend gilt sind insbesondere die Landesbauordnung bzw. die Bau- und Technikgesetze der Länder in Österreich zu beachten, denn das Baurecht ist Ländersache. Grundsätzlich ist jede Bautätigkeit genehmigungspflichtig. Es gibt jedoch auch ein paar Ausnahmen, wonach in bestimmten Grenzen bauliche Anlagen genehmigungsfrei sind oder ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren ausreicht. Aufgrund der zahlreichen Unterschiede in den einzelnen Ländern kann an dieser Stelle auf die Einzelheiten nicht eingegangen werden. Neben den Landesbauordnungen sind außerdem zahlreiche weitere Verordnungen wie z.B. Garagen- und Stellplatzverordnung, Feuerungsverordnung, Verkaufsstättenverordnung und in Österreich die OiB Richtlinien zu beachten. Neben den Bauvorschriften der Länder werden von den Städten und Gemeinden weitere örtliche Bauvorschriften wie Bebauungspläne, Stellplatzverordnungen usw. erlassen, die ebenfalls zu beachten sind.

Damit die zahlreichen Vorschriften auch umgesetzt werden ist für die Erstellung der Bauvorlagen und für die Bauüberwachung eine Bauvorlageberechtigung notwendig. Je nach Größe und Schwierigkeit sind evtl. weitere Fachleute wie z.B. Prüfstatiker einzuschalten. Zu beachten ist, dass ein Baugenehmigungsverfahren nicht nur für einen Neubau sondern meist auch bei Umbau und Nutzungsänderung notwendig ist, der Bestandsschutz gilt nur für die genehmigte Nutzung.

Da es zahlreiche Grenzen und Wechselbeziehungen gibt - ab welcher Größe, Höhe oder bei welcher Nutzung welche Vorschriften einzuhalten sind - sollten diese von Beginn der Planung an beachtet werden. So lassen sich Bau- und Genehmigungskosten sparen und das Genehmigungsverfahren vereinfachen.

Beispiel Verkaufsstätenverordnung (VKVO): gilt für den Bau und den Betrieb einer Verkaufsstätte bei einer Verkaufsfläche von mehr als 2000m². Liegt die Verkaufsfläche bei max. 2000m² ist diese Verordnung nicht relevant. Nach der VKVO ist die Verkaufsfläche in Brandabschnitte zu unterteilen. Die Fläche der Brandabschnitte darf bei erdgeschossigen Verkaufsstätten ohne Sprinkleranlage max. 3000m² betragen, mit Sprinkleranlage max. 10000m². Wird jedoch eine lichtdurchlässige Bedachung aus schwer entflammbaren Baustoffen hergestellt, ist bereits ab 2000m² eine Sprinkleranlage einzubauen.

Die Planung sollte frühzeitig auf eine kostengünstige Genehmigungsfähigkeit abgestimmt werden.

Deshalb haben wir bereits bei der Vorplanung die Genehmigungsfähigkeit im Blick, Verhandeln bereits im Vorfeld mit den Genehmigungsbehörden und Erstellen die notwendigen Bauanträge.


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