Startseite Empfehlung Impressum Wir sind für Sie da! Hotline +49 (0) 80 24 / 30 300 84
Grust - Ihr Gewächshausplaner Grust - Ihr Gewächshausplaner

Aktuelles

Der Garten

Bei den Deutschen immer noch die mit Abstand beliebteste Beschäftigung in der Freizeit. Für Blumen und Pflanzen, Bäume und Sträucher wird noch immer relativ viel Geld ausgegeben.
» mehr lesen

Tipps

Mit wenig Aufwand viel erreichen!

Unser Tipp zur Senkung der Kosten und Erhöhung der Umsätze.

Verkaufsfläche beschildern und durch wechselnde Fotoplakate attraktive Akzente setzen.

» Mehr Infos & Tipps

Informationen

Aktuelles


Verkaufsanlagen und Gartencenter planen

Der Verkauf ist das Herzstück einer jeden Unternehmung, denn die begrenzenden Faktoren sind auch in der grünen Branche nicht mehr die Rohstoffe oder Produktionskapazitäten sondern die Absatzmöglichkeiten. Unter den vielen verschiedenen Absatzformen nimmt der direkte Absatz einen sehr hohen Stellenwert ein und findet in den verschiedensten Räumlichkeiten statt. Für einen ganzjährigen Verkauf und größere Umsätze haben sich Verkaufsanlage und Gartencenters seit Jahren bewährt. Obwohl schon viele Anlagen gebaut wurden ist der Neubau und die Modernisierung einer Verkaufsanlage immer wieder eine neue Herausforderung, denn die nicht unerheblichen Investitionen müssen sich in den nächsten Jahren amortisieren um nicht die Existenz des Betriebes zu gefährden.

Der Standort:
Für den Wert einer Immobilie ist immer der Standort sehr entscheidend. Dies gilt ganz besonders und in immer stärkerem Maße für Verkaufseinrichtungen. Bei dem großen Angebot an Waren und Dienstleistungen ist es wichtig gesehen und wahrgenommen zu werden. Das heißt, der Verkauf soll möglichst dort platziert werden wo die Kunden sowieso schon sind.

Viele Betriebe sind schon seit Jahrzehnten an einem Standort, der häufig auch für eine andere Absatzform gewählt wurde. Es haben sich jedoch nicht nur die Strukturen im Betrieb sondern logischerweise das gesamte Umfeld im Laufe der Jahre verändert. Eventuell ist auch ein anderer Betriebsleiter am Wirken - mit anderen Zielen, Neigungen und Vorstellungen. Deshalb sollte regelmäßig und insbesondere vor einem Neubau der Betrieb und der Standort analysiert werden. Es ist oft schwierig, das seit Jahrzehnten gewohnte Umfeld mit vielen persönlichen Erinnerungen aufzugeben und einen anderen Standort zu wählen, doch ab und zu ist ein Standortwechsel notwendig um den Bestand des Betriebes zu sichern. Zwar ist ein guter Standort noch kein Garant für den Betriebserfolg, jedoch wird dadurch vieles erleichtert.
Wenn ein neuer Standort gesucht wird muss dieser in einer verkaufsaktiven Lage gewählt werden und bietet neue Möglichkeiten. Der ganze Betrieb kann dann nach den aktuellen Anforderungen und den neuesten Erkenntnissen gestaltet werden.

Die Gestaltung:
Bei der Gestaltung einer Verkaufsanlage oder eines Gartencenters sind immer viele verschiedene Anforderungen zu beachten. Und weil es zu jedem Detail nicht nur Vor- sondern immer auch Nachteile gibt, sind letztendlich immer einige Kompromisse notwendig.

Bei der Gestaltung sind die folgenden Punkte besonders zu beachten:
Für die Kunden muss die Anlage attraktiv, interessant und bequem gestaltet werden. Es ist bei allen Wetterlagen für eine angenehme Klimatisierung zu sorgen. Mit unterschiedlichen Eindeckungen und Lüftungssystemen kann dem in den verschiedenen Bereichen Rechnung getragen werden.
Ganz besonders muss auch auf arbeitswirtschaftliche Aspekte geachtet werden, denn in den meisten Betrieben sind die Lohnkosten der größte Posten und durch eine geschickte Gestaltung lässt sich einiges an Arbeitskosten einsparen.

Des Weiteren sind die Energiekosten zu beachten. Und zwar nicht nur die Heizkosten, sondern auch die Betriebskosten von Beleuchtung, Pumpen usw., sowie auch die laufenden Wartungskosten und Pflegeaufwendungen.

Eine gute Wegeführungen ist ganz entscheidend für den Verkaufserfolg. Die Hauptwege müssen ausreichend bereit geplant werden. Sackgassen sollten möglichst ganz vermieden werden oder zumindest max. 5-6m lang sein. Bewährt hat sich eine Laufrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn, immer wieder unterbrochen durch besondere Warenpräsentationen um die Laufgeschwindigkeit der Kunden niedrig zu halten. Hier unterstütz auch die Auswahl der Hintergrundmusik. Da die Kunden im Tempo der Musik laufen sollten ruhige Musiktitel gewählt werden.

Neben den vielen betriebswirtschaftlichen Aspekten darf jedoch nicht vergessen werden, dass sich alle Beteiligten, also Kunden, Mitarbeiter und Betriebsinhaber im Betrieb wohl fühlen müssen und bei guter Atmosphäre gerne Ein- bzw. Verkaufen.

Der Parkplatz:
Auf dem Parkplatz bekommt der Kunde den ersten Eindruck von der Verkaufsstätte. Hier hat es die grüne Branche besonders einfach, mit ihren eigenen Produkten die Parkplatzflächen schön zu gestalten und Beispiele für die Verwendung der Produkte zu geben. Neben der optischen Gestaltung ist auch darauf zu achten, dass die Parkplätze bequem angefahren werden können. Hierzu muss eine entsprechend breite Fahrgasse sowie ein, zu den örtlichen Gegebenheiten passender Aufstellwinkel gewählt werden. Eine klare Markierung verbessert die Orientierung für die Kunden und der Parkraum kann besser ausgenutzt werden. In den meisten Gemeinden ist eine Stellplatzverordnung vorhanden, die eine Mindestanzahl und eventuell auch Hinweise für die Gestaltung der Stellplätze vorgeben. Dies ist jedoch nur als baurechtliche Mindestanzahl zu sehen, die tatsächlich notwendige Anzahl von Parkplätzen muss individuell der geplanten Anlage angepasst werden. Parameter für die notwendige Anzahl von Stellplätzen sind neben der Größe der Anlage auch die durchschnittliche Verweildauer der Kunden sowie die örtlichen Ausweichmöglichkeiten. Der Kunden- und Lieferantenverkehr soll möglichst getrennt werden um gegenseitige Behinderungen zu vermeiden.

Die Fassade:
Die Gestaltung der Fassade muss entsprechend der Art der Verkaufsstätte und dem geplanten Image gewählt werden. Das Konzept muss stimmig sein. So passt zum Beispiel zu einer Saison Gärtnerei mit einem Pflanzenverkauf ohne Schnittblumen die Optik von einem Kulturgewächshaus wärend für einen ganzjährigen Verkauf im höherwertigen Preissegment eine besondere Gestaltung der Fassade notwendig ist. Die Gestaltung der Fassade wirkt dabei immer als Blickfang und soll die Kunden in den Betrieb locken. Entsprechend des Abstandes und der Verkehrsdichte der Straße muss die Ausführung gewählt werden. Oft ist es ausreichend bzw. am wirtschaftlichsten nur im Eingangsbereich einen Blickfang durch eine besondere Gestaltung zu schaffen und die restliche Anlage mit Standardmodulen kostengünstig zu gestalten.

Die Fassaden sollten zum Teil von außen durchsichtig ausgeführt werden, denn die attraktiven Produkte Blumen und Pflanzen können sich so quasi selbst verkaufen. Stellen Sie sich einmal vor die kommen an zwei Gewächshäusern vorbei. Beide stehen voll, im Februar mit blühenden Primeln, im Mai mit blühenden Pelargonien oder im November mit blühenden Poinsettien. Bei dem einen Hause ist die Fassade mit genörpeltem Glas eingedeckt, die Farben können nur verschwommen wahrgenommen werden. Bei dem anderen Haus dagegen ist die Fassade mit einem gut durchsichtigen Glas eingedeckt, dass Blütenmeer ……

Die Planung:
Bei den Investitionssummen einer solchen Anlage sollte die Planung an ein unabhängiges Planungsbüro mit Erfahrung in der grünen Branche vergeben werden (Referenzen einholen). Ein unabhängiges Büro hat dann auch Möglichkeiten Lösungen aus dem Gewächsausbau mit Systemen aus anderen Branchen zu kombinieren und somit Investitionskosten einzusparen oder die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Für die Planung einschließlich Ausschreibung und Vergabe sollte genügend Zeit eingeplant werden. Eine Planungszeit von einem Jahr bis zum Baubeginn währe optimal. Die Planung und Ausschreibung kann zwar auch wesentlich schneller abgewickelt werden, bei so viele Parametern die abzustimmen sind solte jedoch genug Zeit sein um die Planung in Ruhe zu überdenken. Oft hat es sich als günstig erwiesen, die Planung schon vorab mit den Mitarbeitern zu besprechen. Auch für die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln wird oft ein größerer Zeitraum benötigt.

Mit modernen CAD Programmen lassen sich heutzutage geplante Bauwerke fast fotorealistisch darstellen. Der Aufwand hierfür ist zwar nicht unerheblich verbessert jedoch die Vorstellung über die Wirkung der Elemente und verschiedenen Farben ganz erheblich und kann so vor späteren Enttäuschungen aufgrund falscher Vorstellungen bewahren.

Die Vergabe:
Zur Einholung von Angeboten sollten Firmenunabhängige Leistungsverzeichnisse erstellt werden. Es ist darauf zu achten, dass alle Leistungen vollständig ausgeschrieben werden und die Angebote nicht nur im Preis sondern auch in der Leistung verglichen werden. Dabei sind auch die AGB zu berücksichtigen. Mit Vereinbarung der VOB/B und damit auch der VOB/C sind viele der wesentlichen Punkte in der Bauabwicklung geregelt.


Der Garten

Bei den Deutschen immer noch die mit Abstand beliebteste Freizeitbeschäftigung. Für Blumen und Pflanzen, Bäume und Sträucher wird noch immer relativ viel Geld ausgegeben. Und dennoch steckt die Branche in einem Strukturwandel. Immer mehr und stärker strecken Branchenfremde ihre Fühler nach dem Kunden aus. Tankstellen, Baumärkte oder Supermärkte wissen längst um die Verbraucher-gewohnheiten und reagieren entsprechend. Und nicht immer im Sinne der Gärtner und Floristen.

Ein neues Verkaufs- oder Kulturgewächshaus zu planen und zu bauen, bedeutet auch und gerade heute eine Investition in die Zukunft. Damit es aber eine wirtschaftliche Entscheidung wird, ist eine exakte und möglichst aussagefähige Marktforschung mehr als sinnvoll. Welche Kaufkraft „lebt“ im Einzugsgebiet? Welche Wettbewerber habe ich und was bieten diese im Detail an? Wir wird sich das Angebot on den Bau- oder Supermärkten entwickeln, wenn es um Blumen und die entsprechenden Accessoires geht? Welche Trends sind zu berücksichtigen?

Erst wenn diese und andere Fragen geklärt sind, steht das neue Gewächshaus auf einem stabilen und wirtschaftlich sicheren Fundament. Stimmen dann noch die Berechnungen und verschlingen die Energiekosten nicht einen Löwenanteil des Umsatzes, steht einer solchen Investition nichts im Wege. Dann ist das Gewächshaus oder die Verkaufsanlage eine unternehmerisch sinnvolle Entscheidung.


Der Bauch kauft mit

Blumen und Pflanzen gibt es außer in der Gärtnerei, an der Tankstelle, im Bau- oder Supermarkt. Der Kunde könnte genau genommen seine Geranien (fast) überall kaufen. Landläufig sagt man: Der Preis entscheidet. Und dann ist man überrascht, wenn man die guten Umsätze einiger Gärtnereien sieht, die im „hochpreisigen“ Bereich liegen und nicht einmal eine gute Lauflage haben.

Der Preis. Er ist sicher ein Kriterium. Würden Sie aber Ihr Fleisch und Ihre Wurst bei einem Händler im Hinterhof eines heruntergekommenen Gebäudes kaufen? Sicher nicht. Und wenn der Verkäufer einen ungepflegten Eindruck auf Sie macht, kommt es erst recht nicht zu einem Geschäft. Nicht anders ist es in der Floristik. Fühlt sich Ihr Kunde bei Ihnen wohl? Wie wirkt der Eingangsbereich auf ihn? Wie wird er von Ihrer Mitarbeiterin begrüßt? Das beginnt schon bei der Frage nach dem Öffnungszeiten-Schild: Unsere Geschäftszeiten oder besser: Wir sind für Sie da von...bis... Wie melden Sie sich am Telefon? Wie schaut Ihr schriftliches Angebot an ein Autohaus aus, das seinen Verkaufsraum mit frischen Blumen schmücken will? Sehr geehrte Damen und Herren oder Lieber Herr Meier?

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die den Bauch des Kunden ansprechen. Wir informieren als Dienstleister rund um die Gewächshausplanung immer wieder über solche Tatsachen, wir geben Ihnen Tipps zum Umgang mit Kunden und Lieferanten. Weil uns Ihr Erfolg am Herzen liegt. Und weil wir wissen, dass andere Anbieter schon darauf warten, Ihren Kunden zu bedienen...